Top 7 Schwedinnen Klischees & Gerüchte im Wahrheitscheck

Was einem so einfällt wenn man an Schwedinnen denkt – und was wirklich dran ist an den Gerüchten über schwedische Frauen

Die Liste der Schwedinnen Klischees ist lang. Ich habe versucht die typischsten Eigenschaften und Vorurteile über schwedische Frauen aufzulisten. Hier das Ergebnis jahrelanger Forschungarbeit in Schweden ;)

Klischees und Gerüchte über Schwedinnen

  1. Alle Schwedinnen sind blond

    Stimmt nicht ganz. Es gibt viele „nicht-blonde“ Schwedinnen. Aber, wenn man mal ein paar Meter durch die Innenstädte Schwedens schlendert, fällt einem schon auf, dass die Haarpracht der schwedischen Frauen deutlich blonder ist als in vielen anderen Ländern.

    Allerdings ist vielen Schwedinnen ihr natürlicher Blond-Ton nicht blond genug. Viele blonde Schwedinnen helfen mit Strähnchen setzen und Färben nach.

    Brünett ist ebenfalls eine beliebte Haarfarbe in Schweden. Befindet sich der natürliche Haarton einer Person zwischen blond und brünett, wird das von Schweden liebevoll als råttfärg bezeichnet – Rattenfarbe. Das wollen die meisten Schwedinnen vermeiden und lassen daher ihre Haare dunkler färben oder blondieren.

    Insgesamt kann man durchaus zur Blondinen-Dichte in Schweden sagen:
    „Wer Blondinen mag, wird Schweden lieben.“

  2. Alle Schwedinnen sind groß und lang gewachsen

    Stimmt teils. Schwedinnen gehören im europäischen Durchschnitt zu den längsten Frauen. Sie sind im Schnitt 167,7 cm lang. Länger sind Frauen in Estland und Belgien, und die längsten Frauen Europas kommen aus den Niederlanden (170,2 cm). Hier die komplette Liste

    Es könnte also in Schweden häufiger vorkommen, dass du dich im Gespräch mit einer Schwedin etwas mehr strecken wirst.

  3. Schwedinnen sind emanzipiert und gleichgestellt

    Stimmt. In Schweden ist das Thema Emanzipation und Gleichstellung seit vielen Jahrzehnten ein heißes Thema in der Gesellschaft und in den Medien (siehe z.B. hier auf Aftonbladet). Es gibt sogar einen Ministerposten in der schwedischen Regierung der sich ausschließlich um Kinder, Ältere und Gleichstellungsfragen kümmert.

    Im schwedischen Reichstag sind 43,6% der Sitze an Frauen verteilt (in Deutschand 36%, 2016).

    Schwedische Frauen haben sich in den vergangenen Jahrzehnten politische und gesellschaftliche Strukturen erkämpft die ihnen eine von Männern unabhängigere Lebensweise ermöglichen. Auch wenn noch ein ganzes Stück zur absoluten Gleichstellung – gerade bei Löhnen und Gehältern – zu überwinden ist, ist der Gleichstellungsgrad schwedischer Frauen im europäischen Vergleich vorbildlich. Schweden liegt an erster Stelle, mit einem Indexwert von 74,2 (Deutschland 55,3 Punkte) .

    Frauen- und Blondinen-Witze sind in Schweden verpönt. Ich hab’s vor mehreren Jahren versucht, und böse Blicke geerntet.
    Wenn eine Schwedin beim Einparken mal etwas mehr Zeit braucht, solltest du versuchen dir einen Kommentar lieber zu verkneifen ;)

  4. Alle Schwedinnen sind hübsch

    Stimmt. Naja, ein deutlich wahrnehmbar hoher Anteil jedenfalls.
    Also irgendwas muss das Land ja bieten wenn die Lebenshaltungskosten so hoch und es im Winter lange kalt und dunkel ist.

    Die hohe Dichte an hübschen und sehr hübschen schwedischen Frauen ist da eine angenehme Entschädigung und hellt den Alltag auch an dunklen Wintertagen deutlich auf.

    Es kommt auch schon mal vor, dass man zum Beispiel in einem Lebensmittelgeschäft steht und sämtliche Kassiererinnen und Kundinnen um einen herum aussehen als kämen sie gerade von einem Model-Fotoshooting.

    Da will Selbstbeherrschung trainiert. Der „Hinterhergucken-Reflex“ sollte unterdrückt werden können um nicht negativ aufzufallen. Das lernt man aber schon nach einiger Zeit in Schweden. Man gewöhnt sich sogar ein wenig an die schwedischen Schönheiten. Teils so sehr, dass man im Auslandsurlaub nach ein paar Tagen Entzugserscheinungen kriegt und sich dann wieder, zurück in Schweden, nach der Landung in Stockholm Arlanda wieder an der ansprechenden Optik des weiblichen Personals besonders erfreuen kann.

    Dir wird vielleicht auch auffallen, dass schwedische Männer kaum einer schönen Schwedin hinterher schauen, auch wenn sie noch so umwerfend aussieht. Das mag einerseits daran liegen, dass Schweden nicht als Stelzbock rüberkommen möchten, andererseits… warum die Mühe machen wenn nach wenigen Metern die nächste vorbeigelaufen kommt.

  5. Alle Schwedinnen sind Feministinnen

    (Ja, ähnlich wie Punkt 3, aber eben doch nicht ganz…)
    Stimmt größtenteils.
     In der Tat gibt es viele Menschen in Schweden – auch viele Männer – die auf die Frage, ob sie Feminist sind, mit einem deutlichen Ja antworten.
    Ein Beispiel: In seinem sehr populären Podcast Värvet fragt der Interviewer Kristoffer Triumf jeden seiner Celebrity-Gäste ob sie sich als Feminist beschreiben würden.

    Macho-Verhalten und Männer, die Frauen als untergeordnet ansehen, werden in Schweden extrem verachtet.

    Wenn du mehrere Jahre in Schweden lebst, wirst auch du irgendwann in einer privaten Unterhaltung die Frage gestellt bekommen ob du Feminist bist. Überleg dir schon mal was du dann antwortest! :)

  6. Schwedinnen sind zurückhaltend und distanziert

    Stimmt. Allerdings nur solange sie nüchtern sind. Schwedinnen sind im Alltag zurückhaltender als beispielsweise Zentraleuropäer.

    In Schweden hat man weniger Augenkontakt, hält mehr Abstand beim Schlangestehen und eine Schwedin am helllichten Tage anzuflirten finden Schwedinnen sehr merkwürdig, gar aufdringlich. Allerdings ist die wahrgenommene Kälte und Distanz eher ein allgemein schwedisch-kultureller Charakterzug. Schweden wollen keinem zu nahe treten sondern anderen ihren Raum geben. Keiner soll sich am anderen stören müssen.

    Sobald es aber auf’s Wochenende zugeht und der eine oder andere Tropfen Alkohol geflossen ist, verwandeln sich viele zuvor schüchterne Schwedinnen zu extrovertierten Männer-Aufreißern. In angetrunkenem Zustand werden Männer, die ins Beuteschema passen an der Bar angesprochen und auf der Tanzfläche in den Hintern gekniffen oder mit körperbetonten Hüftbewegungen angetanzt. Wenn durch Augenkontakt beidseitiges Interesse vermittelt wird kann auch schon mal unnötiges einander-Vorstellen und Namen-Austauschen übersprungen werden, und nach wenigen Sekunden des Abcheckens zum Kuss kommen.

  7. Schwedinnen sind leicht zu haben

    Stimmt nicht ganz. Richtig ist, dass Schwedinnen einen offeneren Umgang mit ihrer Sexualität haben. Sie verstecken ihre sexuellen Bedürfnisse nicht so sehr wie, naja, viele Frauen anderswo auf der Welt. Wenn man mal mit einen One-Night-Stand hat, ist das nicht schlampig sondern vollkommen in Ordnung.

    Einen oder gar mehrere sexuelle Beziehungen zu haben ist bei vielen Single-Schwedinnen weder verpönt noch unüblich. Diese Friends with benefits werden in Schweden KK genannt (ausgesprochen „Koko“). Die Abkürzung steht für knullkompis, F!ckfreund.  Die meisten Schweden, sowohl Männer als auch Frauen, finden das absolut okay. Warum auch nicht!

    Dass Schwedinnen mit weniger Scham ihre sexuellen Bedürfnisse befriedigen heißt aber nicht gleich, dass jeder dahergelaufene Typ einfach mit nach Hause geschliffen wird. Schwedinnen sind wählerisch. Auch wenn es beim One-Night-Stand eher auf äußerliche Merkmale ankommt, kommen Machos mit allzu aggressivem Flirten überhaupt nicht gut an.

 

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