Auswandern und Leben in Schweden – Tipps

Auswandern nach Schweden als Deutscher Tipps und Erfahrungsberichte

Nach Schweden auszuwandern ist nicht leicht. Da laufen auf einmal Elche vor einem über die Fahrbahn, am Samstag Abend kann man keinen Wein mehr im Alkoholgeschäft kaufen und auf Geburtstagsfeiern brüllen die Schweden plötzlich „Ett fyrfaldigt: Hurra! Hurra! Hurra! Hurra!

Auf dieser Seite möchte ich die wichtigsten Tipps und Erfahrungen, die ich in den 20 Jahren nach meiner Auswanderung nach Schweden gesammelt habe, mit dir teilen – damit deine Zeit in Schweden und mit den Schweden so reibungslos und angenehm wie möglich verläuft.

Auswandern nach Schweden: 10 Vor- und 3 Nachteile

Papierkrams

Die Bestimmungen, was du aktuell erfüllen musst um die in Schweden niederzulassen, bzw. um dich in Schweden einzubürgern findest du hier:

Schweden für Anfänger - Buch über Schweden

Weitere nützliche Papierkram-Infos

Schwedische Sprache

Schwedisch kann man als Deutscher relativ schnell lernen. Ich habe kein besonderes Sprachtalent und habe ungefähr ein Jahr gebraucht um mich im Alltag einigermaßen mit Schweden unterhalten zu können. Zwei Jahre brauchte ich insgesamt um „Business-Schwedisch“ zu lernen, um hier meine Firmengespräche auch auf Schwedisch führen zu können.
Das mit der Aussprache ist allerdings für Deutsche so eine Sache. Bei den meisten (mich eingeschlossen) hört man auch noch nach vielen Jahren einen deutlichen deutschen Akzent. (Da gehört Königin Silvia übrigens ebenfalls dazu.)

Meine top Tipps zum schnellen Schwedisch lernen

Schwedische Kultur – mit den Schweden im Einklang leben

Die Schweden sind schon etwas anders als die Deutschen. Eigentlich nicht nur ein wenig, sondern in manchen Bereichen ganz schön dolle.
Hier möchte ihr dir ein paar Tipps geben auf welche kulturellen Fettnäpfchen du dich in Schweden gefasst machen solltest. Und Verhaltensweisen nennen, die das Miteinander mit den Schweden vereinfacht.

  • Nicht am Esstisch die Nase putzen. Und wenn es doch sein muss, dann nicht so laute Geräusche wie ein Elefant machen. Ich habe viele Schweden getroffen, die dazu sogar aufstehen und in ein anderes Zimmer oder auf die Toilette gehen.
    Komischerweise ist das Nasehochziehen nicht so verachtet wie in Deutschland. Man spart sich halt das Taschentuch und im langen, kalten Winter würde man eh davon viel zu viel verbrauchen. ;)
  • Etwas leiser reden wenn du im Restaurant oder Café bist. Die Schweden reden öffentlich in einer etwas gedämmten Stimmlage. Stell dir vor du sitzt im deutschen Café neben einem Italiener. Kann man relativ schnell ausmachen woher der kommt, oder? Ungefähr genau so nehmen die Schweden die Deutschen wahr.

Hier weitere Fettnäpfchen in die du in Schweden treten kannst

Schweden kennenlernen

Freundschaften und Bekanntschaften in Schweden

Du möchtest in Schweden leben? Ein soziales Netzwerk aus Freunden und Bekannten aufbauen? Hier meine Erfahrungen und Tipps, wie du schneller in der schwedischen Gesellschaft ankommst.

  • Vereine
    Schau dich mal um ob es irgendwo in deinem Ort oder Region einen Verein gibt, der sich mit was beschäftigt was du schon in Deutschland so ganz gerne gemacht hast.
    Im kommunalen föreningsregistret findest du eine Liste mit allen Vereinen deiner Kommune. Einfach den Namen deiner Kommune und das Wort föreningsregistret googeln.
  • Facebook Gruppen
    Gehst du gerne Wandern? Oder hast eine Vorliebe für Pferdesport? Da gibt’s bestimmt eine lokale Gruppe mit Mitgliedern, die deine Passion für Tier und Natur teilen und die Events oder Treffen vereinbaren.

Übrigens, man kann auch Freunde auf der Arbeit kennenlernen – ist in Schweden aber etwas ungewöhnlich. Schweden halten die privaten Freundes- und Arbeitsbekanntenkreise eher voneinander getrennt. Ein „AW“ oder „afterwork“ mit deinen Lieblingskollegen im Pub kannst du aber ruhig vorschlagen – am besten an einem Mittwoch (lillördag – kleiner Samstag), da ist es auch akzeptiert auch unter der Woche mal ein-zwei Bier zu trinken. Beliebte Pubs, die es in den meisten Städten gibt und recht gemütlich sind: O’Learys odere Harrys.

Partnerschaft – „Liebe Schweden“

Wenn man nicht bereits einen Partner aus Deutschland mitgebracht hat oder auf die oben genannten Weisen nicht die oder den Richtigen gefunden hat, hier ein Paar Tipps wie du Schwedinnen bzw. Schweden kennenlernen kannst.

  • Dating Apps und Websites:
    • Bist du unter 30/35, bist du am besten bei Tinder aufgehoben, da sind die meisten schwedischen Singles in dieser Altersgruppe registriert.
    • Suchst du einen Partner im Alter darüber, dann ist vermutlich Match.com die bessere Alternative. (Hier direkt zur schwedischen Seite von Match.com)
  • Private Feiern: Auch wenn es in Schweden mittlerweile sehr häufig vorkommt, den Partner online kennenzulernen, kommt es dennoch häufig vor den Lebenspartner auf Feiern von Freunden zu treffen. Also, weite deinen Freundeskreis aus, lade deine schwedischen Freunde auf einen Bratwurst & Jägermeister Abend ein und frage sie ob sie nicht nette Bekannte mitbringen wollen. :)

Dinge über die sich Schweden freuen

Was du als Deutscher Schweden anbieten oder verschenken kannst.

Wenn ich auf einem Fest oder Party bin und mich mit Schweden unterhalte kommen häufig folgende Themen auf: günstiger Alkohol, Fussball, Elchmist und Autoimport.

  • Alkohol: In Schweden ist der Alkohol bekanntlich sehr teuer. Schweden freuen sich also wenn du ihnen ein Flasche Wein, oder noch besser, Jägermeister aus Deutschland mitbringst. Jägermeister ist aber eher Geschmacksache und eher bei unter-30-jährigen Schweden beliebt. Wein geht immer.
    Ach, du fährst demnächst wieder nach Deutschland die Familie besuchen?! Kannst du mir was vom Bordershop mitbringen?
  • Hilfe bei der Gebrauchtwagensuche: Schweden kaufen gerne Gebrauchtwagen aus Deutschland. Es kann sein, dass sie dich darum bitten mit dir mal auf AutoScout oder Mobile.de nachzuschauen ob es da vielleicht einen guten Volvo V70 von 2012 gibt. Du musst ja nicht gleich mit nach Deutschland kommen für die Probefahrt. Schweden schätzen es aber wenn du ihnen die wichtigsten Begriffe auf deutschen Webseiten übersetzt. „Gebrauchtwagenbegagnade bilar“.

Schweden überleben

Die richtigen Winterreifen können schon was zur Sicherheit in Schweden beitragen. Hier ein paar Tipps um in Schweden „zu überleben“

  • Notruf: 112 (eine Nummer für alles: Polizei, Notarzt, Feuerwehr)
  • Elche: Achte, gerade während der Dämmerung, besonders auf den Wegesrand in ländlichen Gebieten, und ganz besonders wenn da ein „Achtung Elch“-Schild aufgestellt ist. Elchunfälle sind kommen häufig vor in Schweden und sind teils fatal. Also lieber mit besonderer Vorsicht fahren und die Hände am Lenkrad lassen statt zum Handy zu greifen um ein Foto zu machen, wenn du einen Elch am Fahrbahnrand siehst.
    Mehr über Elche in Schweden und wie du reagieren solltest wenn du sie auf der Fahrbahn siehst, hier.
    Elche auf sicherem Abstand beobachten: Elchparks in Schweden.
  • Bären gibt’s im Norden Schwedens. Wölfe auch. Vereinzelt auch im Süden. Die sind aber etwas scheu. Hier eine Liste mit gefährlichen Tieren in Schweden.

Weitere Tipps in meinem Sweden Survival Guide (auf Englisch)

Wetter und Winter-Dunkelheit

Die die dunkle Jahreszeit fühlt sich in der Tat sehr zäh an und man sehnt sich nach langen Sommernächten und mehr Tageslicht. Wenn es dann aber erstmal Frühling wird, eilt man auch trotz kälterem Wetter nach draußen, um auch den kleinsten Sonnenblitz der durch die Wolken schaut abzubekommen. 

Schwedisches Wetter: Gewöhnungssache

Man merkt es schon, dass man selbst so von Januar bis März etwas weniger Energie und Unternehmensfreude hat. Die ersten Jahre habe ich es nicht so wahrgenommen, mittlerweile kann sich der Januar und Februar aber ziemlich lang anfühlen und die Sehnsucht nach T-Shirt-warmen Sommertagen wächst gerade in dieser Zeit enorm. Man hört nicht selten, dass sich selbst die Schweden über die Dunkelheit in ihrem eigenen Land beklagen und gleich darauf von einem solsemester (Sonnenurlaub) an einem weit südlich gelegenen Strand schwärmen und dorthin wegträumen.

Was tun gegen die Dunkelheitstristesse im Winter

Cirka drei bis fünf Prozent der schwedischen Bevölkerung hat periodische Jahreszeiten-Depression. Einige davon kurioserweise im Sommer, allerdings die meisten im Winter. 

  • Viele Schweden nehmen besonders im Winter Vitamin D. In Schweden wird sogar die Milch, die man in Supermärkten kauft, nach schwedischem Gesetz vom Hersteller mit Vitamin D angereichert.
  • Einige Schweden verlegen ihren Spaziergang in die Mittagspause um auch am Arbeitstag ein wenig Licht abzubekommen.
  • Warme Gedanken für die besonders dunklen Abende: den Sommerurlaub planen und mit der Vorfreude darauf die „vinterdepression“ bekämpfen.
  • Viel Kaffee macht auch die müdesten Schweden munter. Der Konsum ist entsprechend hoch. Und der schwedische Kaffee ist besonders stark. Fast wie Espresso ;)

Mehr über die Winter-Dunkelheit und Mitternachtssonne in Schweden, hier

Sonnensüchtige Schweden

Man sagt ja, dass die Schweden die Ruhe selbst sind. Allerdings nicht im Sommer wenn die Sonne scheint und sie sich noch im Haus und nicht auf der dem Balkon, der Wiese oder einer uteservering („Außenservierung“ im Straßencafé oder -restaurant) befinden. 

Sich mit einem Schweden an einem Sommer-Sonnentag auf ein Fika drinnen zu treffen ist nahezu unmöglich. Fragt dich ein Schwede, „Wollen wir nicht lieber draußen in der Sonne sitzen?!“ ist dann keine Frage sondern eine freundlich ausgedrückte Aufforderung.

Leben in Schweden organisieren

Versicherungen in Schweden

Lieber auf Nummer Sicher gehen. Auch in Schweden.

Da gibt es zum Beispiel die Hausratversicherung, die in Schweden „hemförsäkring“ genannt wird. Das ist meist die Haftpflichtversicherung mit inbegriffen.

Persönliche Empfehlung: Länsförsäkringar ist eine solide Alternative, da habe ich auch mein Auto und meine Firma versichert.

Krankenversicherung: In Schweden ist man als Einwohner bei der Försäkringskassan automatisch krankenversichert. Schaue aber am besten noch mal nach, ob du nach dem Umzug auch wirklich dort registriert bist. Die Mitgliedschaft kostet übrigens nichts. Es fallen lediglich beim Arztbesuch eine Art Praxisgebühren an. Und du kannst bei anderen Versicherungen private Zusatzversicherungen erwerben.

Zusatzversicherungen in Schweden im Überblick

Bankkonto in Schweden

Irgendwo sollte man auch das Geld gut aufbewahren.
Persönliche Empfehlung: (nutze beide selbst und bin sehr zufrieden)

  • Bankkonto (privat und Firma): SEB, der Volkswagen unter den schwedischen Banken.
  • Sparen und anlegen: Avanza, sehr einfach zu bedienen und sehr gute Konditionen.

Bezahlen in Schweden

Zahlen mit Karte oder Bargeld in Schweden (Foto: Café Condecco Växjö)

„Brauche ich Bargeld in Schweden?“
Kurze Antwort: Nein.

Die meisten Cafés oder Restaurants sind kontantfri, bargeldfrei. Da zahlt man entweder mit der Karte (bzw. Handy) oder der App Swish, an die meisten schwedischen Banken angeschlossen sind.

Während der letzten Jahre habe ich höchstens ein oder zwei mal mit Bargeld gezahlt. Als ich das letzte mal einen Schein im Supermarkt rausgeholt habe, war das schon etwas merkwürdig. Man fühlt sich fast als seie man Geldwäscher. :)

Es kann nicht schaden auf deinem Schweden-Trip auch 500 Schwedische Kronen in der Tasche zu haben. Damit kann man dann am Kiosk, der vielleicht gerade einen Stromausfall hat oder dessen Kartenzahlstation gerade ausgefallen, dann eben doch noch einen Kanelbulle zum Fika bestellen.

Mobilfunkanbieter in Schweden

Telia entspricht dem deutschen T-Mobile. Deren „Billigmarke“ ist Halebop.

Halebop nutze ich für mein privates Handy, denn die bieten auch eine E-Sim für Smartwatches an.
Noch billiger sind jedoch Hallon (Netz: Tre) und Vimla (Netz: Telenor). Die beiden haben jedoch nicht so gute Netzabdeckung wie Telia und bieten auch keine E-Sim für Smartwatches an.
Für mein Firmenhandy brauche ich keine E-Sim und nutze daher Hallon.

Also, meine Empfehlung: Möchtest du günstig in Schweden telefonieren, die beste Netzabdeckung und eine Smartwatch mit E-Sim nutzen, dann empfehle ich Halebop.
Soll es so günstig wie möglich sein und du brauchst weder eine Smartwatch mit eigener Sim und wirst auch nicht im abgelegenen Wald im Internet suchen wollen, wie man sich verhält, wenn ein Bär auf einen zugelaufen kommt: Hallon oder Vimla.

Jobs in Schweden finden

Handwerker und Pflegepersonal sind auf dem schwedischen Arbeitsmarkt stark nachgefragt.

Du findest aktuelle Stellenausschreibungen auf dem Jobportal des schwedischen Arbeitsamtes Arbetsförmedlingen. Oder hier, bei Jobbsafari.

Haus bzw. Wohnung finden

Haus oder Wohnung in Schweden kaufen

Häuser und Wohnungen, die du gerade auf dem schwedischen Immobilienmarkt gelistet sind, findest du auf dem Portal Hemnet.se.

Meine Tipps für den Hauskauf in Schweden, hier

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Mieten in Schweden

Wohnungen und Häuser zur miete kann man oft von der kommunalen Wohnungsbau-Gesellschaft mieten, wozu man sich in ein System eintragen muss um Punkte zu sammeln. Je länger man im System eingetragen ist (gegen eine geringe jährliche Gebühr), desto mehr Punkte sammelt man und hat eine bessere Chance eine Wohnung zu bekommen die einem gut gefällt. Am besten nach „hyra lägenhet“ (Wohnung mieten) und dann den Namen deiner Stadt oder Kommune googeln. Auf diese Weise findet man auch private Hausverwaltungsgesellschaften wo man ohne langes Schlangestehen schneller zu einer guten Wohnung kommt.

Liste mit den wichtigsten schwedischen Traditionen, hier

Die richtige Ausrüstung für Schweden

Schwedische Mode – sich als Schwede camouflieren

Schweden legen viel wert auf ihr Äußeres und sind sehr modisch gekleidet. Und es gibt da relativ deutliche Unterschiede zur deutschen Alltagsmode. Schweden mögen es besonders im Winter eher monoton – also schwarz.
Wo in Deutschland braune und gründe Jack Wolfskin Outdoor Jacken im Alltag getragen werden, bevorzugt der Schwede lieber einen schwarzen Mantel von Filippa K oder dunkelblauen Parka von Fjällräven.

Die schwedischen Winter sind zwar lang. Aber abgesehen von der etwas dickeren Jacke und den etwas höheren Winterstiefeln, die auch tieferen Schnee aushalten gibt es nicht so viel was du in deiner Garderobe ändern müsstest.

Outdoormarken aus Schweden

Schwedische Winterreifen

Im Winter sind Winterreifen Pflicht: vom 1. Dezember bis 31. März. Viele Schweden fahren in der kalten Jahreszeit mit „dubbdäck“ also Winterreifen mit Spikes. Allerdings lohnt sich das in erster Linie wenn man etwas nördlicher wohnt, wo die Straßen länger eisig und glatt sind. Sollte man diese Reifen mit Spikes wählen, sollte man wissen, dass man damit nicht in Deutschland fahren darf. Ich wohne in Südschweden und bin mit meinen „normalen Winterreifen“, auf Schwedisch „friktionsdäck„, bisher bestens zurechtgekommen und kann damit auch jederzeit ohne Probleme nach Deutschland reisen.

Autofahren in Schweden – worauf du achten solltest, hier

Schnellübersicht – Integration in Schweden

Dinge über die du dir im Klaren sein solltest bevor du nach Schweden auswanderst

Sag am besten nicht zu deinen Freunden, „so, ich bin jetzt für immer weg“. Vielleicht passt dir das Leben in Schweden ja garnicht. Vielleicht entdeckst du Dinge und Umstände mit denen du überhaupt nicht klar kommst.

  • Es kann dauern bis man schwedische Freunde findet. Je mehr du bereit bist dein Verhalten an das der Schweden anzupassen, desto schneller gelingt die Kontaktaufnahme und das entwickeln von Freundschaften in Schweden.
    Nicht vergessen: Schweden „connecten“ mit anderen Menschen über den Austausch von neutralen oder positiven Gesprächsthemen, nicht wie in Deutschland, wo man eher über Dinge spricht, die gerade gesellschaftlich oder bei der Arbeit nicht so gut laufen.
  • Das Krankensystem ist zwar günstig, es gibt aber leider häufig lange Warteschlangen für gewisse Behandlungen. Einen Termin beim Spezialisten nächste Woche zu vereinbaren klappt nur wenn es akute Fälle sind. Sonst muss man schon mal mehrere Monate warten.
  • Die Dunkelheit im Winter lässt sich im ersten Jahr noch ganz gut durchstehen. Man ist schließlich noch etwas aufgeregt, weil alles so neu ist. Je mehr die Jahre vergehen, desto deutlicher wächst in den Wintermonaten die Sehnsucht nach der hellen Jahreszeit. Vitamin D steht da oben auf der Einkaufsliste.

Top Tipps um in Schweden Fuß zu fassen

  • Verstehe die Sprache bzw. Kommunikation der Schweden – und lerne sie selbst anzuwenden:
    Schwedisch, Körpersprache, Gesichtsausdrücke, Blickrichtungen, etc.
  • Verlasse deine Komfortzone, regelmäßig
  • Habe Geduld: Menschen neu kennenzulernen und sich selbst anzupassen kostet Zeit und Energie.
  • Finde heraus, wo du die Schweden treffen kannst die deinen Werten und Zielen am nächsten kommen
  • Setze dir realistische Integrationsziele
  • Und dann, lehne dich ab und zu zurück, genieße den Moment und feiere dein Schweden-Abenteuer und deine hart erarbeiteten Fortschritte!

Freundschaften in Schweden – so gehts (mein Post auf Englisch), hier

Alltag in Schweden – Dinge, die überraschend anders sind

Unterschiede zu Deutschland und überraschende Dinge des Alltags in Schweden. Hier erwähne ich ein paar Observationen die ich teils merkwürdig, gewöhnungsbedürftig oder ulkig fand.

Wochennummern bei der Terminvergabe. „Wir können uns gerne V 22 (Woche 22) zum Fika verabreden. Da habe ich frei.“

Ampelsignale auch auf der anderen Seite der Kreuzung.

Anderes Loch-System für’s Abheften von Dokumenten. Ordner mit vier statt zwei Bügeln.
Die deutschen Dokumente müssen eben noch mal gelocht oder eben im deutschen Ordner platziert werden.

Weitere Dinge, die typisch schwedisch sind, hier

Abstände werden in mil statt Kilometer angegeben. „Wieviele mil hat dein Auto runter?“ „2.000“. Oder: „Ungefähr 12 mil zwischen Växjö und Kristianstad.“
1 mil = 10 km.

Auf Parkplätzen zahlt man entweder mit der Karte oder der App (z.B. EasyPark). Automaten, die Bargeld annehmen habe ich seit Jahren nicht mehr gesehen.

Übrigens …

Ich habe meine besten Tipps, wie du am Besten „schwedisch wirst“ in dem Buch „Schweden für Anfänger“ zusammengefasst, und habe schon von vielen Lesern gehört, dass es Ihnen beim Verstehen der schwedischen Eigenarten sehr geholfen hat. Du findest mein Buch über Schweden hier auf Amazon.

Buch über Schweden - "Schweden für Anfänger"
Buch über Schweden – „Schweden für Anfänger“

Weitere interessante Infos zum Thema Schweden

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